63. Tag – 8. August

Dienstag, den 8. August

Renate wollte gerne das Freilichtmuseum für Volkskunde Schwerin-Muess besuchen. Wir reservierten unseren Stellplatz und fuhren mit dem Mobi dort hin.

Im ältesten Teil des ehemaligen Dorfes Muess, das am Südufer des Schweriner Sees liegt, entstand 1970 ein museales Dorfreservat. Es werden Einblicke in die früheren Lebens- und Wohnverhältnisse vermittelt. 

Es ist ein wenig „Ballenberg“, nur bescheidener.

Wir können eine Seidenraupenzucht sehen.

 

Im alten Schulhaus wird gezeigt, was preussische Zucht und Ordnung hiess.

 

Im ehemaligen Kälberstall bekamen wir Kaffee und Kuchen, der aber frisch war.

 

Renate versuchte vergeblich, ob die Kuh etwas Milch gibt.

Und vieles mehr, siehe Diashow

 

Mit schönem Blick auf den See assen wir unser „Pausenbrot“.

 

 Der eigentliche Höhepunkt für uns war jedoch die Ausstellung „Leberwurst unterm Kameldornbaum“. 

über das Leben der Familie Voss in Deutsch-Südwestafrika 1908 – 1919.

 Wir trafen Herrn K.D.Gralow, der die Tagebücher der Gertrud Voss „Postadresse Landmesser Voss, Ochsenwagen, DSWA“ herausbrachte und hier gerade für das NDR-Fernsehen Nordmagazin „Zeitreise“ einen Film dreht. Dieser wird am 3. September um 19:30 gesendet. 

Diashow der Ausstellung

 Sofort entstanden Parallelen zum Buch „Briefe von Hans Warncke 1893 – 1904, alias Waffenschmied aus Windhuk, einem Bruder von Renates Grossvater Dr. Paul Warncke.

Herrn Gralow war dieses Buch wohlbekannt, das Renates Schwester Dagmar zusammengestellt hat. 

http://www.namibiana.de/de/briefe-hans-warncke-1893-1904-hans-waffenschmied-windhuk-hamakari-9789994576326-9783941602878.html

 

Auf der Rückfahrt fahren wir nochmals auf das schöne Schweriner Schloss zu.

Das Rot an der Ampel machte diese Fotos möglich.

 

Vor dem Abendessen blieb (ganz knapp) Zeit für eine Reparatur an unserem Velokörbchen.

 

Gefahren: 25 km