54. Tag – 30. Juli

Sonntag, 30. Juli

 Wir haben herrlich „wild“ geschlafen.

Die Deichstrasse führt direkt nach Heiligendamm.

Der einst so schicke Badeort hat reichlich Investitionsbedarf. Hier halten wir uns nicht lange auf.

Nun nehmen wir einen zweiten Anlauf, um Bad Doberan anzuschauen.

Doch schon nach kurzer Zeit fängt es an zu regnen. Wir flüchten rechtzeitig in ein Kaffee. Ein richtiges Gewitter zog durch und wir waren froh, auf der richtigen Seite der Fensterscheibe zu sitzen.

Der „Molli“, diese Dampfbahn, fährt hier durch die enge Strasse. „Einbahnstrasse“ gilt wohl nicht für den Zug.

Der „Molli“ wird hier intensiv vermarktet. Es gibt eine „Molli-Apotheke und ein „Molli-Café“ und mehr.

 

Es machte keinen Spass, noch mehr im Regen herum zu laufen. So fuhren wir auf den nächst besten Standplatz, und das ist wieder Wittenbeck, wo wir vorgestern schon waren. 

Hier, nur etwas 8 km entfernt, hatte es gar nicht geregnet.

 

Am Nachmittag zog dann allerdings hier ein heftiges Gewitter mit Hagel und Sturm durch. Im Nachbarort Kühlungsborn flogen anscheinend Strandkörbe und Kirmesbuden durch die Luft und  es entstanden grosse Schäden, jedoch ohne Personenschaden. 

Unsere SAT-Antenne auf dem Mobi funktionierte plötzlich auch nicht mehr, wo doch das F1-Rennen gerade so spannend war. Ins Internet kommen wir momentan auch nicht mehr.

Abends konnten wir dann doch noch einen Spaziergang im Trocknen unternehmen.

 Die „Molli“ Bahnstation hier heisst „Steilküste“ 

Die Blätter der Silberpappeln sehen bei Wind aus, als seien es Blüten.

 Gefahren: 20 km