53. Tag – 29. Juli

Samstag, 29. Juli

 In der Nacht hatte es wieder heftig geregnet.

Wir waren froh, dass es gegen 10 Uhr, als wir aufbrechen wollten, gerade nicht regnete.

Um das Stromkabel einzuholen, muss man eben draussen arbeiten. Der Boden auf dem Standplatz war recht glitschig geworden. Michael rutschte aus, konnte sich aber auffangen. Glück gehabt!

Wir waren heute Nachmittag mit Uschi, einer Cousine von Renate, in Bad Doberan verabredet.

 

Unterwegs sahen wir ein Pferd im Regen stehen. Renate meinte, es sehe aus wie das von Pippi Langstrumpf „lilla gubben“ (kleiner Onkel).

Wir fuhren diese prächtige Allee auf Bad Doberan zu. Den geplanten Spaziergang mussten wir wegen des Regens leider verschieben.

 

Am Ortsrand entsteht ein neues Wohngebiet.

Noch ist es mehr ein Feuchtgebiet.

 

Den Nachmittag verbrachten wir bei Uschi in Bad Doberan.

Es gab viel zu erzählen, über die gemeinsame Verwandtschaft, aber auch über das Leben in der damaligen DDR.

Abends fuhren wir auf einen Parkplatz in der Nähe von Börgerende-Heiligendamm, den uns ein netter Herr, ein Angler, empfohlen hatte. Das führt zur ersten „wilden Nacht“ auf unserer Tour.

Wir stehen hier an der Deichstrasse ganz einsam, nur ein paar Schritte von der Ostsee entfernt.

Ein perfekter Sonnenuntergang wurde leider durch Wolken verdeckt.

 

Gefahren: 50 km