49. Tag – 25. Juli

Dienstag, 25. Juli

Es hatte schon in der Nacht stark geregnet, und so ging es den ganzen Tag weiter.

Wir stehen hier in Stralsund aber auf festem Boden hoch und trocken. Das war in Werder am 29. Juni, am 23. Tag unserer Tour ganz anders.

Heute gab es zum Frühstück nicht, wie sonst bei uns üblich, nur Apfelscheibchen zum Kaffee, sondern ganz gepflegt frische Frühstücksbrötchen. Davon sind hier auf dem Stellplatz pro Person 2 Stück im Preis inbegriffen. Und weil die Belgier neben uns schon vor 8 Uhr auf einen Tagesausflug nach Hiddensee aufbrechen mussten – kein so idealer Tag dafür – sollten wir auch deren Brötchen verwerten. Das aber war dann doch zu viel des Guten. Aber der von Michael geliebte Honig von Ernst-August Schmidt aus Brodersby (für besondere Anlässe von Dieter erhalten) und die leckeren unterwegs gekauften Hof-Konfitüren waren genau richtig, um in so einen tristen Tag zu starten.

Das Wetter was auch ideal, um einige unserer Schreibschulden abzuarbeiten.

Ferner war es einmal nötig, die weiteren Ziele unserer Reise in eine vernünftige Reihenfolge zu bringen.

Nach dem Mittagessen gab es zum Dessert Glace und Kaffee.

Auch ein gepflegter Mittagsschlaf und  Lesen lagen heute drin.

In der Schweiz regnete es heute auch.

So kam unsere liebe Enkelin Alina offenbar aus lauter Langeweile auch noch auf die Idee, man könne Oma und Opa mit WhatsApps beschäftigen. Das ist ihr gut gelungen. Und ihr Bruder Janis eiferte ihr nach.

So waren wir nach dem morgendlichen Gang zum Sanitärgebäude den ganzen Tag nicht mehr draussen.

Unsere Nachbarn aus Belgien kamen abends tropfnass von ihrer Bootstour nach Hiddensee zurück. Die Armen.

Gefahren: 0 km