48. Tag – 24. Juli

Montag, 24. Juli

Morgens verlassen wieder viele Boote den Hafen von Swinemünde. Bei den meissten könnte man meinen, sie seien auf der Flucht oder es gehe um ein Qualifying.

Wir lassen uns Zeit mit unserer Abreise. Bis zuletzt war es offen, ob wir noch weitere Orte in Polen besuchen wollen, aber wir entschieden uns dann doch dagegen. Erzählungen über negative Vorfälle haben dazu beigetragen wieder nach Deutschland zu fahren. Wir folgen unserem Bauchgefühl. Die Polen mögen es uns verzeihen.

Wir brauchen wieder Gas. In Zinnowitz gibt es eine Tausch- und Füllstation. Der Weg dahin führt wieder an Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin vorbei.

Es ist kaum zu glauben, dass hinter den Wäldern auf der rechten Seite gleich der Strand und die Ostsee liegen.

Erinnerungen kommen bei Michael hoch, als er mit den radelnden Seglern Dieter und Franz vom Hafen Karlshagen hier nach Zinnovitz durch die Wälder unterwegs war.

Das Auffüllen unserer Aluflasche ging ruckzuck.

Danach kam bald die markante Strassen- und Eisenbahnbrücke von Wolgast über den Peenestrom in Sicht.

 

Die Brücke wird nur 5-mal täglich geöffnet, damit grosse Boote oder solche mit Mast passieren können.

Da ist jeweils grosser Andrang. Wir zählten 45 Schiffe.

 

Wolgast ist auch sonst immer wieder einen Rundgang wert.

 

Das mächtigste Bauwerk ist die gotische Basilika St. Petri aus dem 14. Jahrhundert.

Das helle Innere gefiel uns sehr.

 

Das Rathaus erhielt seine barocke Fassade nach 1700.

 

Wir fuhren dann noch weiter . . . 

 . . . wenn nicht gerade ein Zug den Weg versperrte

 . . . auf den uns schon bekannten Reisemobil-Stellplatz in Stralsund.

Das Wetter blieb heute trocken, obwohl immer wieder einmal dunkle Wolken aufzogen.

 Gefahren: 125 km