42. Tag, Stellplatz in Barneville-Carteret

42. Tag, Freitag, 6. Juli 2018

Geweckt wurden wir von den lästigen Geräuschen dieser Rasenmäher. Aber die beiden Gemeindearbeiter machen ja nur ihren Job.

Morgens lag die Landschaft noch lange in dichtem Nebel.

Dieses Barneville-Carteret ist ein interessanter Ort. Geschützt vom Felsen des Cap des Carteret gibt es eine Hafenzufahrt.

Diese fällt bei Ebbe fast trocken.

Mit dem Wasser kommen jedes Mal auch die Fischer mit ihrem Fang zurück.

Wir sehen neben etwas Fisch hauptsächlich Schnecken,

aber auch grosse Krabben

 und ein Fischer hat sogar einen kleinen Hai in seinem Fang.

Weiter hinten gibt es einen Yachthafen mit Schwimmstegen.

Durch eine Barriere wird das Wasser auf einem Minimum gehalten.

Wenn das aufkommende Wasser die Barriere überflutet, wird ein Tor in der Einfahrt flachgeklappt und die Boote können auslaufen.

Ausserhalb des Hafens fallen die Boote alle trocken.

Auch die Fischerboote können dann nicht mehr auslaufen. Die Tide ist hier sicher  um die 10 Meter hoch.

um 18 Uhr

und 3 Stunden später um 21 Uhr

Der Ort ist sehr auf Badegäste ausgerichtet. In den Läden der kleinen Einkaufsstrasse sehen wir Preise wie an der Bahnhofstrasse in Zürich. In den Restaurants und Bistros und auch im Yachthafen hören und sehen wir viele Gäste aus England, das ja hier vor der Haustür liegt. In nur einer Stunde sind die Passagierschnellboote in Jersey.

Am Nachmittag, – es ist immer noch neblig -, machen wir uns auf zu einer Wanderung über den herrlich grossen Strand. Teilweise ist der Sand feiner als Puderzucker.

Das Wasser ist uns aber immer noch zu frisch zum Baden.

Spät nachmittags hat die Sonne dann doch den Nebel aufgelöst. Wir laufen nochmals durch den Ort und zum Hafen, um Fotos bei niedrigem Wasserstand zu machen.

Es ist so faszinierend, wie sich die Landschaft dadurch verändert.

hier liefen heute Morgen die Boote aus

um 18 Uhr

und 3 Stunden später steht die Fahrwassertonne noch mehr trocken

Wir finden, dass es hier relativ wenig Möwen hat.

Sie holen sich jetzt Schnecken im Schlick. Damit sie an das Fleisch kommen, lassen sie ihre Beute im Flug auf die Strasse fallen und schon ist das Schneckenhaus geknackt.

Gefahren: 0 km