41. Tag, Stellplatz Impasse des Dunes, Bréville-sur-Mer – Stellplatz in Barnevill-Carteret

41. Tag, Donnerstag, 5. Juli 2018

Dieser Platz wäre noch lange gut und schön, aber er hat leider keine Versorgung und auch keinen Laden in der Nähe. Dafür liegt er eben mitten in der Natur.

Eine grosse Wandergruppe kommt vorbei.

Bevor wir losfahren können, muss die Windschutzscheibe gereinigt werden. Dabei stellen wir fest, dass viele Harztropfen auf der Scheibe kleben. Ein ekliges Zeug und schwer zu entfernen. Mit etwas Terpentin und viel rubbeln gelingt es dann doch.

Unser erster Halt ist bei einem Super U zum Einkaufen. Dort sehen wir eine Waschstation für Camper. Also reinigen wir hier unser Fahrzeug vom gröbsten Staub der letzten 40 Tage.

Wenn es morgens noch bedeckt war, so brannte die Sonne mittags intensiv auf unser Solarpanel. Das erzeugt hier über 6 Ah Strom für unsere Batterien.

Die Landschaft ist flach und sandig.

Die D650 folgt ziemlich der Küste.

Immer wieder führen Stichstrassen zu den riesigen Stränden.

Da und dort halten wir und schauen, ob das Meer noch da ist . . .

. . . und staunen, dass hier im Sand etwas blühen kann.

Ein Traber fährt auf seinem Sulky über den Strand.

Hier, in Strandnähe, machten wir unsere Mittagspause

Einer dieser Wege führt auch zum Lindbergh Plage. Unsere Erwartung, dort etwas über den Flugpionier zu lesen, wurde jedoch nicht erfüllt. Vermutlich hat er auf seinem Atlantiküberflug 1927 hier das erste europäische Festland gesehen, bevor er bei Paris landete.

In dieser Gegend sehen wir riesige Plantagen mit Zwiebeln, Karotten und Kartoffeln, aber auch Mais und verschiedene Getreidesorten. Das scheint in diesem sandigen Boden durch entsprechende Bewässerung gut zu gedeihen.

Den zuerst angesteuerten Stellplatz bei einem Bauern gibt es inzwischen nicht mehr.

Nun sind wir in Barneville-Carteret auf einem Stellplatz beim Gare Maritim gelandet. Von hier gehen Fähren auf die Kanalinseln Jersey und Guernesey ab.

Momentan kann man sich das aber nicht vorstellen, denn Wasser für eine Fähre ist hier gerade weit und breit nicht zu sehen.

Und dies ist unsere heutige Aussicht aus dem Heckfenster.

Gefahren: 90 km