4. Tag: Buchen – Sinsheim – Rastatt – Bad Krozingen – Basel/Zoll – Weil am Rhein

  1. Tag, Dienstag, 29. Mai 2018

Auf diesem ruhigen Platz in Buchen, – es plätscherte nur der Bach -, haben wir wunderbar geschlafen.

Beim Fortfahren heute Morgen musste Michael zurückstossen, um vorwärts wegfahren zu können. Dabei versanken die Hinterräder auf dem gegenüberliegenden Stellplatz, wo die Wiese sehr weich war. Aus dieser Lage kamen wir nur mit genug Schwung und etwas Glück wieder heraus.

Die Landstrasse über Mosbach, Sinsheim ist gut zu fahren und auch landschaftlich sehr schön.

Die Autobahn A6 wird vor dem Walldorfer Kreuz momentan auf mehreren Kilometern Länge erneuert. So viele Baumaschinen haben wir noch nie im Einsatz gesehen. Aber wir kamen in zügiger Kolonnenfahrt gut voran.

Auf der A5 nach Basel lief der Verkehr in unserer Richtung auch problemlos. Aber in der Gegenrichtung staute sich Lastwagen an Lastwagen auf mehreren Kilometern. Da hatten wir auf der Hinfahrt am letzten Samstag richtig Glück, denn da hatten wir wenig Verkehr.

In Rastatt machten wir bei Ingrid und Werner einen kurzen Besuch. Wir wurden herzlich empfangen, auch von Felix, dem Hund. Allzulange konnten wir nicht bleiben, denn wir wollten unser heutiges Programm bewältigen.

Nächster Halt war beim LMC-Händler in Bad Krozingen-Biengen. Dorthin hatten wir den Ersatzdeckel für unseren zerstörten Dieseltankdeckel bestellt. Der Deckel war auch da, aber der Schliesszylinder dazu nicht.

Da ich wohlweisslich den alten Deckel eingepackt hatte, konnten die Mechaniker diesen Schliesszylinder einbauen. Nun haben wir auch diese Baustelle beseitigt.

An der Grenze in Basel erledigen wir dann noch die Zollabfertigung der neuen Lithium-Energieversorgung. Nun sind erst einmal alle technischen Hürden überwunden und wir können unser eigentliches Ziel, die Bretagne, in Angriff nehmen.

Wir fahren in Weil am Rhein auf einen uns schon bekannten Stellplatz, schön gelegen direkt am Rhein.

Grosse Hotelschiffe fahren gegenüber in den Kanal zur Schleuse Kembs.

Wir erleben noch ein schönes Abendrot, aber gemischt mit bedrohlichen Gewitterwolken.

Da kommt noch etwas auf uns zu.

Gefahren: 360 km