32. Tag, Stellplatz „Point du Bay, nahe Saint-Cast-le-Guildo

32. Tag, Dienstag, 26. Juni 2018

Wir haben gut und lange geschlafen. Renate sogar länger als Michael, was sehr selten vorkommt. Macht nichts, da wir heute nicht weiterfahren.

Renate schreibt ihre Mails und bevorstehende Gratulationen.

Michael sucht nach Stellplätzen, wenn wir morgen weiterfahren.

Dann spazieren wir den Wanderweg in nord-westlicher Richtung.

Nach kurzer Zeit sehen wir von oben auf den grossen Strand „Plage de Pen Guen“. Einen der schönsten an dieser Küste, wie man hier sagt.

Um die nächste Ecke liegt der „Grande Plage“

In der Ferne erkennt man den Hafen „Port de Saint Cast“.

Immer wieder schöne Blumen am Wegrand.

Wir kehren um, weil in der anderen Richtung nun die Austernbänke aus dem Wasser kommen.

Es ist ein endloser und sehr mühsamer Weg immer oberhalb der Felsen.

Dafür bekommen wir einen guten Eindruck von der Arbeit der Austernfischer, die besser Austern-Landwirte heissen sollten.

Die Austern wachsen in Säcken, die immer wieder gedreht und gelockert werden müssen. Nach 3 bis 4 Jahren kommen sie in den Verkauf.

 

Auch wenn hier moderne Technik zum Einsatz kommt, ist noch viel Knochenarbeit erforderlich.

Michael ging noch weiter, immer in der Hoffnung, doch noch an den Strand zu kommen. Aber immer, wenn der Weg 20 Höhenmeter hinunterführte, ging er nach kurzer Zeit wieder 20 nach oben.

Immerhin war man meistens im Schatten, denn die Sonne brannte, besonders im Lee der vielen Felsen.

Auf dem Rückweg suchte Michael einen anderen Weg, der steil auf das Hochplateau führt, wo unser Stellplatz liegt.

Diese Rindviecher staunten nicht schlecht, als Michael aus dem Dickicht auftauchte.

Der restliche Weg führte mitten durch die Landwirtschaft.

Endlich tauchte der Stellplatz auf und  Michael war erleichtert.

Als dann die Flut kam, war von den Austernkulturen nichts mehr zu sehen. Jetzt können diese Tierchen wieder Plankton aufnehmen.

Gefahren: 0 km