30. Tag – 6. Juli

Donnerstag, 6. Juli

Heute haben wir regelrecht verschlafen. Erst um 9:30 schreckte Renate auf, wodurch Michael auch brutal aus dem Schlaf gerissen wurde.

Die Wegfahrt der netten Schweizer Nachbarn haben wir verpennt, was sie uns sehr subtil auf einem Zettel mitteilten. Ja, bei uns brannte gestern Nacht auch noch lange das Licht.

 

Dann kam nach kurzer Zeit ein „Kuschelcamper“. Das sind solche, die einem unanständig dicht auf die Pelle rücken, auch wenn der ganze Stellplatz leer ist. Mit Vorliebe dann noch Tür gegen Tür.

Zum Glück hatten wir sowieso vor, heute weiter zu ziehen in Richtung Waren. Der Weg führte nochmals an der Stadtmauer von Neubrandenburg vorbei.

 

Der Stellplatz in Waren bei der Gärtnerei ist sehr beliebt und rasch belegt.

Wir erwischten noch einen richtig tollen Platz am Ende der ganzen Reihe. Sozusagen unverbaubare Randzone.

 

Von hier ist man in 10 Minuten zu Fuss beim Hafen von Waren und wenig später im Zentrum.  Schöne Kanaldeckel hat die Stadt.

Waren ist gut besucht. Bootstouristen, Radtouristen, Wandertouristen, Badetouristen und all die anderen.

Auf dem Markt war man gerade dabei die Stände abzubauen. Einer verkaufte Artikel mit speziellen Motiven aus der Oberlausitz.

 

 Nur kurz waren wir in der Stadt, aber schon sahen wir schöne Ecken und gut renovierte Gebäude. Morgen ist auch noch ein Tag.

Wir genossen lieber das schöne Wetter auf unserem Stellplatz

und Michael bastelte noch ein Adapterkabel. Wenn wir draussen Strom brauchen, so haben wir jetzt die Möglichkeit damit.

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Als wir jetzt in Waren waren,

sahen wir Touristen dort in Scharen.

Alle kamen auch nach Waren,

als wir dort beim Hafen waren.

Jetzt nehm‘ ich einen kalten Klaren,

will noch mehr Blödeln euch ersparen.

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 Gefahren bis Waren: 45 km