21. Tag, Mittwoch, 18. April 2018

  1. Tag, Mittwoch, 18. April 2018

Wir unternahmen gestern Abend beim Eindunkeln noch einen Spaziergang.

Sollte uns diese Warntafel beunruhigen?

Nein, wir standen heute Morgen noch trocken. Diese Stromschnelle wiegte uns in den Schlaf, obwohl Renate ohne Hörgeräte davon nichts mitbekam. Schon um 9 Uhr, – für unsere Verhältnisse sehr früh -, fuhren wir in Saint Énimie weg.

Unser Weg führte heute dem “ Gorges du Tarn“ entlang.

Die Strasse ist eng und kurvenreich. Immer wieder müssen wir anhalten und dieses Naturwunder geniessen. Zum Glück ist sehr wenig Verkehr.

Unten der Fluss Tarn . . .

oben die imposanten Felsformationen.

Unsere Diashow gibt einen kleinen Überblick.

Das Tal öffnet sich vor Milau, einem grösseren Ort.

Wir sehen in der Ferne die Autobahnbrücke, ein phantastisches Bauwerk, das das ganze Tal in 270 Metern Höhe überspannt. Dieses Viadukt ist mit 2460 m die längste Schrägseilbrücke der Welt und bei einer maximalen Pfeilerhöhe von 343 m das höchste Bauwerk Frankreichs.

 

Danach führt uns Otto, unser Navi, wieder in die Berge zu einem Stellplatz in Alzon.

Wir brauchen wieder einmal Frischwasser. Die Jetons für den Wasserbezug erhalten wir im Tante-Emma-Laden im Ort.

Aber an der Wassersäule will kein Wasser fliessen. Auf der Mairie sollen wir Hilfe bekommen. Just bei Büroschluss erreicht die nette Madame noch einen Gemeindeangestellten, der uns zu Wasser verhilft. „Er habe das gleiche Problem heute schon einmal lösen müssen“. Als Entschädigung für unseren „Ärger“ schenkt er uns 2 Jetons.

Der Ort ist nett, aber nichts Besonderes, so bleibt noch Zeit, die Abendsonne zu geniessen.

Gefahren: 110 km