71. Tag: Le Tréport, Aire de Camping Car

71. Tag, Samstag, 4. August 2018

Es scheint wieder ein heisser Tag zu werden. Andernorts wird es mindestens so heiss sein, aber hier auf den Klippen weht ein erfrischender Wind. Im Schatten messen wir angenehme 25 Grad. Deshalb bleiben wir hier.

Die Zeit vergeht beim Lesen unserer spannenden Bücher sehr schnell.

Mittags wird der Wind stärker mit heftigen Böen. Wir rollen unsere Markise vorsichthalber ein, damit sie keinen Schaden nimmt. Dann raffen wir uns zu einem Spaziergang durch Le Tréport auf.

Bei der Bergstation der Standseilbahn stehen einige Überreste der alten Hotelanlage von 1916.

Die Bahn bringt uns rasch nach unten. Da ist es deutlich wärmer. Unsere Windjacken hätten wir oben lassen können.

Der starke auflandige Wind und der gegenläufige Gezeitenstrom erzeugen bei der Hafeneinfahrt einen Schwell mit tückischen Wellen. Schwierige Bedingungen für die Skipper.

Auch Renates Haare werden zerzaust

Die Fischhalle beim Hafen hat eine lange Tradition.

Hier reiht sich ein Restaurant am anderen. Die meisten bieten Fisch an. Auch wir lassen uns in einem kleinen Restaurant verwöhnen.

Wir laufen zur Schleuse zum Binnenhafen für die Fischer- und Sportboote.

Auch eine Schwanenfamilie mit 7 Jungen lässt sich schleusen.

Der Fluss „Bresle“ fliest hier in den Ärmelkanal.

Die Gassen der Altstadt sind sehr eng. Bei vielen endet der Blick bei den Falaise, den Klippen. Leere Fassaden sind mit riesigen Gemälden kaschiert.

In der Abendsonne laufen wir auf der Strandpromenade zurück.

Die Standseilbahn bringt uns schnell wieder auf die Höhe, wo wir noch einmal den Blick auf den Ort geniessen.

200 Meter von der Bergstation entfernt liegt unser Stellplatz, auf dem heute Abend 50 Camper stehen.

Ja, und einen schönen Sonnenuntergang gab es auch wieder.

Gefahren: 0 km