16. Tag – 22. Juni

Donnerstag, 22. Juni

Struppen: Nach dem Frühstück vor dem Mobi in der Morgensonne rafften wir uns zur Weiterfahrt auf. Vorher benutzten wir hier noch die Ver- und Entsorgungsstation.

Alles ist sehr sauber und praktisch angelegt.

Beim Betreiber holen wir uns noch eine Adresse zum Gas nachfüllen.

Er hat sich sein originelles Büro selbst geschreinert, alles aus Palettenholz.

Vor Königstein kommen wir an die Elbe und staunen über das momentan sehr schmale Rinnsal. Es hat eben auch hier lange nicht mehr geregnet.

In Bad Schandau finden wir den Betrieb, der unsere leere Alugasflasche wieder auffüllt. Alu-Tauschflaschen werden in dieser Gegend anscheinend selten angeboten.

Nächstes Ziel ist die Bastei im Elbsandstein Gebirge. Die Strasse führt uns vom Tal der Elbe etwa 200 Höhenmeter hinauf auf ein Hochplateau.

Es war schrecklich heiss und schwül heute. Auf einem Parkplatz im Wald suchten wir Schatten und Abkühlung. Aber auch dort war es sehr, sehr warm.

Dann kamen wir zum Parkplatz der Bastei. Von da sind es noch ca. 400 Meter zu Fuss zum Aussichtspunkt, der Basteibrücke und der Burg. Der Weg verläuft grösstenteils im Schatten, nur – auch im Schatten war es mörderisch heiss.

Aber die Aussicht und die Felsformationen hier sind einzigartig. Das war diese Mühe wert.

 

Weit unten fliesst die Elbe und viele „Riverrafting-Boote“ erkennt man nur dank des Zooms.

Ebenso die Kletterer, die sich auf einem Felsen ausruhen. Cool!

Vom Parkplatz zur Bastei werden Fahrten mit dem „Ferdewagen“ angeboten (so wie hier auch in der Kirche ein „Farrer“ die Predigt hält).

Total erschöpft fahren wir zum nächst besten Standplatz in Stolpen. Es sah nach Gewitter aus. Als dann die ersten Windböen durchzogen, konnten wir gerade noch rechtzeitig Tisch und Stühle wegräumen.

Kurz danach fegte ein kräftiger Sturm, aber kaum Regen über uns hinweg. Ein richtiger Sandsturm wirbelte umher. Als wir unsere Satelliten-Antenne einfahren wollten, kam der Motor nicht sofort dagegen an. Nach diesem Vorfall lässt sich die Antenne nun nicht mehr ausfahren.

So gibt es also wieder eine neue Herausforderung (und vorläufig keinen eigenen WLAN-Zugang).

Ein E-Mail an den Hersteller Crystop in Karlsruhe mit unserem Hilferuf konnten wir im Hotel Burg, zu dem dieser Platz gehört, absenden.

Der Regen setzte Stunden später doch noch ein, dann aber heftig und anhaltend. Da mochte Michael nicht mehr nach draussen, um den Blog im Hotel nachzuführen. Morgen ist auch noch ein Tag.

Gefahren: 50 km