15. Tag: Stellplatz Sable Blancs in Loctudy – Douarnenez – Cap de la Chèvre – Etang du Fret, Crozon

15. Tag, Samstag, 9. Juni 2018

Wir wurden wach als frühmorgens ein tüchtiger Regenguss nieder ging. Nach einer halben Stunde war der Spuk vorbei.

Auf dem Spaziergang zur Müllentsorgung kommen wir an diesen hübschen Blumen vorbei.

Überhaupt ist hier in der Gegend auffallend viel Blumenschmuck zu sehen.

Auf dem Stellplatz muss man aufpassen, nicht in einen Karnickelbau zu treten.

Das Wetter ist unsicher. Ringsum ziehen Regenwolken durch.

Sollen wir noch länger auf diesem schönen Platz bleiben oder doch weiterziehen? Wir entscheiden uns für Letzteres.

Über die D765 kommen wir nach Douarnenez.

Hier liegen in einem kilometerlangen Fjord Boote wie Perlen an einer Schnur aufgereiht. Immer je zwei Schiffe an einer Bug- und einer Heckboje. So können sie die Tide mitmachen. Wir machen hier unsere Mittagspause.

Vis-a-Vis sehen wir einen Schiffsfriedhof.

Danach ist unser Ziel das „Cap du Chèvre“, das uns Belgier gestern als sehenswert empfohlen hatten.

Auf kleinen, mühsam zu fahrenden Strassen quälten wir uns durch die sehr schöne Landschaft.

Die kleinen Ortschaften haben ganz spezielle filigrane Kirchenbauten aus dem 14./15. Jahrhundert.

Eine weitere. Von weitem hübsch anzusehen, aus der Nähe aber sehr marode.

Auf dieser Landzunge geht es tüchtig hoch und runter.

Immer wieder schöne Ausblicke ins Land und auch auf’s Meer.

Zuletzt werden die Strassen immer enger und das Kreuzen mit anderen Fahrzeugen wird zur Zitterpartie. Neben dem Asphalt ist es weich oder es droht ein Graben.

Als wir das Cap erreichen, setzt leider Regen ein. Renate bleibt im Mobi. Michael läuft die restlichen 300 Meter zum Aussichtspunkt neben einer militärischen Anlage.

Man kommt an einer Gedenkstätte für die gestorbenen und vermissten Marinesoldaten vorbei.

Der eigentliche Aussichtspunkt ist nicht so speziell. Er liegt auf einer Klippe, ca. 150 Meter über dem Meer. Natürlich beeinträchtigt das schlechte Wetter die Sicht und die Eindrücke. Dafür hat sich dieser Aufwand eigentlich nicht gelohnt.

Zum Übernachten steuern wir den Stellplatz „Etang du Fret“ bei Crozon an.

Das liegt wieder in einer Bucht am Wasser.

Wir sind gerade am Einparken, das fängt es in Strömen zu regnen an.

Zum Glück steht der Wagen einigermassen im Lot, sodass wir nicht auf Keile fahren müssen und dabei sehr nass würden.

Die Bäume Richtung Süden verhindern, dass wir über Satellit ins Internet kommen. Aber auch das Telefonsignal kommt sehr spärlich durch. Es ist spannend, ob sich der Blogbeitrag damit heute erstellen lässt.

Auf dem gestrigen Stellplatz war das Telefonsignal auch sehr schlecht. aber da standen wir nicht bei Bäumen und konnten über Satellit in’s WLAN.

Gefahren: 120 km