121. Tag: Bürgstadt – Miltenberg – Bürgstadt

121. Tag, Sonntag, 23. September 2018

Nachts hatte es geregnet.

Heute Morgen war es zwar trüb und bedeckt, aber (noch) trocken.

Wir versuchen  Freunde und Bekannte telefonisch zu erreichen. Einige sind nicht da, andere haben bereits Pläne oder sind erkältet, wie unsere liebe Lu Adolph, die in einigen Tagen 103 Jahre alt wird und der wir gute Besserung wünschen: also keine Besuche.

Zuerst schauen wir uns einige schöne Ecken von Bürgstadt an.

Hier das Rathaus

daneben das Hotel „Centgraf“

und die Hauptstrasse.

Dann fahren wir nach Miltenberg für einen Spaziergang am Main entlang und durch die Stadt.

Hier liegt ein Hotelschiff einer schweizerischen Gesellschaft.

Wir haben vorsorglich unsere Schirme dabei.

Den Marktplatz können wir endlich einmal in seiner ganzen Pracht, ohne verpackten Brunnen, im Bild festhalten.

Immer wieder eine Augenweide: diese mittelalterlichen Fachwerkhäuser

Das alte Rathaus, aus rotem Mainsandstein erbaut.

Inzwischen hat ein holländisches Hotelschiff angelegt. Ein hässlicher schwarzer Pott.

Die Mannschaft, auch in Schwarz, schafft etwa hundert schwarze Fahrräder an Land, mit denen die Gäste später mainaufwärts radeln.

In einem Schrebergarten beim Stellplatz wächst Hopfen. Ob das ein privater Bierbrauer ist?

Am Nachmittag wird es stürmisch. Als alte Segler stellen wir unser Fahrzeug vorsichtshalber mit dem Bug in den Wind.

Das ist gut so, denn es zieht heftiger Sturm mit orkanartigen Böen auf. Seitlich hätten wir eine Angriffsfläche von 20 qm. Das muss nicht sein.

Bei einem Spaziergang am nahen Main stürmt es schon ordentlich.

Der Wind ist mit 23° aber sehr warm. Bäume und Sträucher biegen sich.

Schon liegen abgerissenen Zweige am Boden.

Wir schauen, dass wir schnell ins Trockene kommen. Kaum sind wir im Mobi zurück, als das Unwetter loslegt.

Erst ganz normal Regen, . . .

. . . dann etwas stärker, . . .

. . . später fliesst ein wahrer Wasserfall über unsere Frontscheibe.

Nur gut, dass wir bei diesem Wetter nicht unterwegs sind.

Ein eigentlich geplanter nochmaliger Besuch bei Regina und Albrecht im „Centgraf“ fällt dem nassen Wetter zum Opfer.

Wir machen uns einen gemütlichen Abend. Ganz sicher serviert Renate noch eine Portion Eis.

Gefahren: 5 km