112. Tag: Meppen – Sögel – Haren – Lingen

112. Tag, Freitag,14. September 2018

Über schöne Strassen fahren wir zu unserem ersten Ziel, dem Schloss Clemenswerth in Sögel.

Als Renate unterwegs Brot einkauft, fotografiert Michael blaue Schäfchen.

Kurfürst Clemens August von Köln liess dieses Jagdschloss im 17 Jh. erbauen. Er wurde auch „Herr der 5 Kirchen“ genannt, denn er besass die Bischofswürden von Paderborn, Münster, Hildesheim und Osnabrück. In aller Bescheidenheit, versteht sich.

Heute ist es weltweit die einzige barocke Jagdsternanlage. Seit 1972 ist die Anlage als Museum öffentlich zugänglich.

Im Zentrum steht ein kleines Prunkschloss und rundum acht Pavillons.

Acht Lindenalleen führen zum Mittelpunkt, dem Jagdschloss. Der Waldpark mit einer 800 Meter langen Teichanlage umfasst ein Gebiet von 42 ha.

 

Michael legte sich, müde nach dem Rundgang, erst einmal auf’s Ohr. Renate besichtigte auch noch den romantischen Klostergarten.

Später folgten wir Hinweisschildern zu Hünengräbern und Megalithen.

Davon ist leider nur ein Bild erhalten geblieben, da die Kamera einen Aussetzer der Speicherkarte hatte.

Danach folgte eine nervenaufreibende und ermüdende Irrfahrt, bis wir endlich einen passenden Stellplatz gefunden haben.

Vorgesehen war ein Platz in Haren bei der Schleuse. Der ist wegen einer Veranstaltung jedoch gerade gesperrt.

Hier wäre es schön gewesen am Kanal und beim Museumshafen.

Ein zweiter Platz in Haren war so eng und dunkel. Das hat uns nicht gepasst.

Ein dritter Platz bei einem Erlebnispark war auch nichts: viel zu viel Trubel.

Von der Autobahn aus sehen wir viel Moorlandschaft.

Schlussendlich landen wir viel südlicher als vorgesehen in Lingen beim Linusbad.

Ein sehr netter Platzwart deckt uns gleich mit allerhand Informationen ein. Es soll einiges los sein an diesem Wochenende.

Die letzten Kilometer vor Lingen schickt uns Otto, unser Navi, über eine Strasse mit Betonplatten.

Die Oberfläche ähnelt einem ausgefahrenen Truppenübungsplatz, aber die Landschaft ist sehr schön.

Renates leckeres Abendessen, ein Glas Rotwein, später Eis und Kaffee wecken Michaels Lebensgeister dann wieder.

Gefahren: 120 km