11. Tag – 17. Juni

Samstag, 17. Juni

Heute soll es weitergehen, obwohl dieser Platz zum Bleiben animiert. Sonst wird das mit unseren weiteren Zielen nichts mehr. Wir bezahlten pro Tag 5 Euro plus unseren Stromverbrauch für 2 Tage total 3 Euro. Frischwasser und Entsorgung sind kostenlos.

Unser heutiges Ziel ist Karlsbad in Tschechien.

Vorher stoppten wir in Weiden, um uns zu erkundigen, ob es Tagesreisen per Bus nach Prag geben würde.
Wir hörten nämlich, dass einige Camper die Kriminalität in Prag beklagen und davon abraten, mit dem eigenen Fahrzeug zu fahren.
Wir wurden nicht fündig und werden nun Prag auslassen.

Weiden hat eine nette Fussgängerzone. Auch leckeres Eis gibt es hier.


Beim Anblick dieses Schweins müssen wir an Astrid denken, Renates verstorbene Schwester, die eine riesige Schweinchen-Sammlung zusammengetragen hatte.

Hier in Weiden gibt es für die Katholiken und die Evangelischen verschiedene Türen. Ob diese wohl zu dem darunter angeschriebenen Anwalt führen?

An der Grenze zu Tschechien sehen wir kein Hinweisschild, dass es für die Autobahn eine Vignette braucht. Eine Falle? Wir kauften diese an einer Tankstelle an der Grenze. 12 Euro kostet das für 10 Tage.

Nach wenigen Kilometern kommen wir auf eine neue Autobahn, die nach Karlsbad führt.

Wir kommen noch auf dem Standplatz nahe der Innenstadt unter, haben aber keinen SAT-Empfang. Dafür aber WLAN-Zugang. Ein netter älterer Herr führt und bewacht diesen Platz. Wir bekommen ein Stück Teppich als Türvorleger, den Stromanschluss, das WLAN-Passwort, einen Schlüssel für den Nebeneingang, weil das Tor abends geschlossen ist, dann noch ein Stadtplänchen mit Adresse, damit wir wieder zurückfinden.

Die Zeit reicht für einen ersten Rundgang durch Karlsbad.
Die Stadt liegt an der Mündung der Tepla in die Eger.
Die Kuranlagen befinden sich entlang der Tepla.
Durch die Thermalquellen ist Karlsbad schon seit dem 16. Jahrhundert berühmt. Das Wasser kommt 72° heiss aus dem Boden und schiesst bis 14 Meter in die Höhe.
Das Wasser soll für fast alles gut sein, besonders auch für die hiesige Touristikbranche.
Uns gefallen die für eine Bäderstadt typischen Häuser, Hotels und Kolonnaden. Schmuck und Modegeschäfte namhafter Firmen reihen sich aneinander. Auch die schweizerische Uhrenbranche ist gut vertreten.

Wir kehrten in einem Restaurant an dem Flüsschen Tepla zum Abendessen ein. Zum Abschluss gehörte natürlich ein Gläschen Becherovka Likör, der Karlsbader Becherbitter-Spezialität. Auf dem Heimweg besorgten wir uns davon gleich eine kleine Flasche.

Morgen wollen wir noch einmal in den Ort, sofern das Wetter mitspielt.

Gefahren: 145 km