11. Tag, Sonntag, 8. April 2018

11. Tag, Sonntag, 8. April 2018

Als wir morgens wach wurden, stürmte es heftig. Der Mobi und wir wurden geschüttelt, obwohl wir etwas geschützt und mit dem „Bug“ im Wind standen.

Am Strand entsteht eine tolle Brandung. Noch ist es trocken, aber spazieren macht nicht so recht Spass.

Wir verlassen den Standplatz gegen Mittag in Richtung Saint Tropez.

Dort ist es aber aussichtslos mit einem Camper einen Parkplatz zu finden. Sogar der Parkplatz für Busse (24 Euro/Std.) war für Reisemobile untersagt, obwohl der Platz fast leer war. Dann eben nicht!

Wir fuhren weiter. Es stürmt immer mehr. In Cogolin am Hafen geht die Brandung sogar über die Hafenmole.

Wir wollten hier in Cogolin, auf einem grossen Parkplatz rasten, aber Camper sind nicht gestattet. Dafür stehen alte Lastwagenanhänger herum.

Schlussendlich landen wir auf dem, heute Sonntag, leeren Parkplatz vor einem Einkaufszentrum. Vier weitere Camper stehen auch hier.

Weiter nach Port Grimaud. Hier entstand ab 1960 in einem Sumpfgebiet eine privat finanzierte Lagunenstadt. Die Häuser haben alle einen eigenen Bootsanlegeplatz. Eine interessante Architektur.

Als wir vor ca. 35 Jahren hier waren, konnten wir den Ort noch besuchen. Heute ist die Anlage vor dem Ansturm der Touristen geschlossen. Für das Anliegen der Besitzer auf Privatsphäre haben wir natürlich Verständnis. Sicher spielt die Zunahme von Kriminalität auch eine Rolle.

Im Vorbeifahren erhaschen wir doch noch ein Foto.

Hier in dieser Gegend gibt es wenig vernünftige Stellplätze. Weiter Richtung Nizza wird das auch nicht besser, also beschliessen wir zurück nach Hyères zu fahren. Dort wissen wir, dass wir ruhig stehen können.

Die Landschaft gefällt uns.

Erstaunlich viele Weingüter sehen wir unterwegs.

Als wir bei Les Salin d’Hyéres wieder ans Meer kommen, sehen wir eine kleine gestrandete Segelyacht. Vermutlich hat sie sich von der Boje losgerissen.

Weiter draussen flattert eine Rollfock im Sturm. Die ist hin!

Der Wellengang ist enorm. Das Schiff scheint zu verschwinden.

Der Windsack steht stramm im Wind.

In der nach Westen offenen Bucht sieht man bei ablandigem Wind kaum einen Welle.

Dort in der Nähe in Giens an der Route du Sel stehen wir recht ruhig. Kaum sind wir eingerichtet, fängt es richtig zu regnen an.

Renate bereitete mit viel Liebe ein leckeres Abendbrot zu und lockt damit Michael von der Arbeit am mobiblog.ch weg.

Gefahren: 75 km