107. Tag: Kampen → Meppel, beim „Jachthaven Westeinde“

107. Tag, Sonntag, 9. September 2018

Heute Morgen war schönes Wetter. Trotzdem hatten wir kein Verlangen mehr, um nochmals durch den Ort zu laufen, so schön dieser auch ist.

Gemütlich machten wir uns auf den Weg über Land nach Meppel.

Unser Weg führt über die Stadtbrücke zwischen Kampen und IJsselmuiden.

Es ist eine Hubbrücke, bei der der mittlere Teil mit einem Seilmechanismus für hohe Schiffe angehoben werden kann.

Hunderte sind mit dem Fahrrad unterwegs.

Wir fahren auf Nebenstrassen, um mehr von der Landschaft mitzubekommen.

Vorbei an hübschen Häusern

und an vielen Gewächshäusern für Blumen und auch für Tomaten. Diese roten Dinger, die so nach nichts mehr schmecken.

Riesige Weiden links und rechts und

kreuz und quer Entwässerungskanäle

Für die Aufzucht der jungen Schwäne ist dieses wasserreiche Gebiet ein ideales Revier.

Und wieder wird uns diese endlose Weite bewusst. Wo man morgens schon am Horizont sehen kann, wer abends zu Besuch kommt.

Ein Traditionssegler auf dem Kanal

In Meppel erwischen wir eine schöne Parzelle auf dem Stellplatz beim „Jachthaven Westeinde“, sogar mit Blick auf’s Wasser.

Es sieht immer wieder nach Regen aus.

Trotzdem wagen wir einen Spaziergang durch den Ort, in dem wir 2007 schon einmal waren. Damals mit einem Charterboot und mit Renates Schwestern Dagmar und Astrid und deren Männern. Damals war hier ein Fest und viel Trubel.

Heute, sicher auch weil Sonntag ist, sehen wir kaum Leute in den Strassen.

Wir gönnen uns einen Eisbecher und sehen dort diese lustigen Sitzgelegenheiten auf Schaukeln.

Später, zurück beim Mobi, ist nur noch Relaxing angesagt.

Der befürchtete Regen blieb aus.

Morgen werden unsere Freunde Vreni und Jögge mit ihrer Motoryacht auch hier eintreffen, worauf wir uns schon sehr freuen.

Gefahren: 40 km